„Die Zahl der Älteren in unserer Gesellschaft nimmt zu – und damit auch die Wahrscheinlichkeit für eine steigende Anzahl pflegebedürftiger Personen. Wir müssen Alternativen und Ergänzungen zum derzeitigen Pflegesystem aufbauen, um den Bedarf zu decken. Die Idee hinter dem Pflegeinnovationspreis der Sparkassen-Finanzgruppe ist, diesen Entwicklungsprozess zu fördern. Wir unterstützen mit dem Preis Projekte, die bereits mutig vorangehen und Ideen entwickelt haben, die sich nachhaltig und skalierbar möglichst in allen Regionen Deutschlands umsetzen lassen“, sagt Prof. Dr. Ulrich Reuter.
Fünf Finalisten mit nachahmenswerten Ideen
Die fünf Finalisten und Preisträger
Matthias Dießl, Präsident des Bayerischen Sparkassenverbands, stellt die Projekte des 4. und des 5. Platzesvor, beglückwünscht die Projektvertreterinnen und überreicht Blumen und Urkunde.
Der „Deutsche Pflegeinnovationspreis der Sparkassen- Finanzgruppe“ geht in diesem Jahr an den Verein „Generationenhilfe Börderegion“. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis gilt als eine der wichtigsten bundesweiten Auszeichnungen in der Altenpflege. Ausgewählt wurde der Sieger von einer achtköpfigen Jury, bestehend aus Expert*innen aus Gesundheit, Politik und Wirtschaft. Den zweiten Platz errang das Projekt „Netzwerk inklusives Oberteuringen“ aus Baden-Württemberg, bei dem die kleine Gemeinde in der Bodensee-Region Räume und Personal für ein ehrenamtlich getragenes, umfassendes Unterstützungsnetzwerk stellt. Auf den dritten Platz wählte die Jury das Projekt „Gesamtprogramm QuartierPflege" aus Leipzig, dessen Träger die „Gesellschaft für Gemeinsinn e. V." ist. Platz vier und fünf gingen an das Projekt „Wohnen im Alter“ in München und „Gemeinsam Lebensqualität gestalten“ aus Dietenheim im Alb-Donau-Kreis.