
Bei allen Wohngruppen übernimmt der Verein die Ausstattung des Gemeinschaftsraumes in finanzieller und gestalterischer Hinsicht – zu groß sind die Geschmacksdifferenzen zwischen den Wohnfrauen und zu gering auch deren finanzielle Möglichkeiten.
Jeder Gemeinschaftsraum wird passend zum jeweiligen Grundriss, auf Brandschutzmaßnahmen achtend, funktional praktisch, aber auch herzlich einladend und gleichzeitig strapazierfähig möbliert. Auch Kunst sollte den Raum beleben.

Satzungsgemäß passt es wunderbar bzw. ist es sogar die Kernaufgabe des Vereins, das nachbarschaftliche Leben der Wohnfrauen durch den Gemeinschaftsraum und seine Ausstattung zu fördern, ja überhaupt möglich zu machen. Somit fließt hier das Gros der Spenden ein und dient unmittelbar dem Zusammenleben der Wohnfrauen. Und der Verein gibt sich wirklich sehr viel Mühe mit der Einrichtung der Gemeinschaftsräume.
Wohlwissend, welche große Bedeutung dieser Wohnraum für das Zusammenwachsen der Wohngruppe besitzt: ein eigener Raum, eine Welt zwischen eigener Wohnung und einem gemütlichen Caféambiente. Frau kann ihre Wohnungstür hinter ihrer Ordnung oder Unordnung schließen und im Gemeinschaftsraum die anderen Mitfrauen treffen.

Backen für die Wohngruppe in der Küche im Gemeinschaftsraum
Der Verein Nachbarschaftlich leben für Frauen e. V. verwendet also viel Kraft und Aufwand und Geld in die Ausstattung der Gemeinschaftsräume.
Es liegt an den Wohnfrauen, sich von der Atmosphäre des Raumes mit seiner wertigen Ausstattung inspirieren zu lassen, Meinungsverschiedenheiten auch niveauvoll, nicht machtvoll, sondern intelligent steuernd zu begegnen, die Eskalation zu verhindern, großzügig und authentisch zu sein und tolerant gemeinsam dort zu leben.
